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Chronik

  • Im Jahr 1956 wurde die Firma von DI Bruno Neuber gegründet. Bis dahin war er Leiter des Wegebaureferat der Landwirtschaftskammer Steiermark. In der Anfangsphase war die Firma maßgeblich an der Planung am Bau der ersten Forstwege und Hofzufahrtswege beteiligt. Das Standardgerät war die Schubraupe.
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  • Ab 1965 mit der Erweiterung des Baugebietes auf die NÖ-Kalkalpen wurde man zunehmend mit schwierigem und felsigem Gelände konfrontiert. Der höhere Felsanteil führte zur Einführung der Bohrtraktore mit Bohrlafetten.  In der Trassierung modifizierte man im Kontakt mit dem Institut für forstlichen Straßenbau ab 1970 das Nulllinienverfahren zum Nullebenenverfahren, da man mit dieser Methode schwierige Passagen leichter überwinden konnte.
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  • Die Bautechnik mit Schubraupe stieß aber immer mehr an die Grenzen, Bestandesschäden und Landschaftsschäden nahmen zu. Man suchte nach alternativen Baumethoden und führte nach anfänglichen Versuchen mit Laderaupen 1972 den Bagger im Forststraßenbau ein.
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  • In der Folge wurde ab 1972 die sogenannte Baggerbauweise entwickelt, wobei das anfallende Material zum Aufsetzen des Dammes verwendet wurde. Anfangs versuchte man die Abrollschäden durch sogenannte Fanggräben zu minimieren, später ging man dazu über, den Damm auf einem stabilen Böschungsfuß aufzusetzen und zu verdichten. Überschußmaterial wurde zunehmend auf LKW verladen und an geeigneter Stelle deponiert oder als Fahrbahnbefestigung verwendet.
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  • Durch konsequenten Materialaustausch örtlichen Materials können die Kosten für die Fahrbahnbefestigung gering gehalten werden. In der Sprengtechnik versuchte man die Schäden durch die Einführung der Portionssprengung zu minimieren. In der Bauorganisation ging man zum sogenannten Bauzugsystem über, bei dem ein Mann sowohl Bohrgerät als auch Bagger bediente.
  • Die mit den Mitarbeitern in der Praxis gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse wurden in Fachvorträgen und Publikationen veröffentlicht und haben die Baggerbauweise in Österreich als Standard nachhaltig etabliert.
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  • Zur Leistungssteigerung der Bohr- und Sprengarbeit entschied man sich 1975 zur Einführung der hydraulischen Bohrtechnik mit Bohrraupen. Die Diplomarbeit von DI Clemens Neuber, in der 3 verschiedene Verfahren leistungs- und kostenmäßig geprüft wurden, legte die Grundlagen zu diesem Schritt.
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  • Beim 25-jährigen Jubiläum im Jahr 1981 konnte man auf ca. 1000 km geplante und ca. 500 km gebaute Wege und eine erfolgreiche technologische Aufbauarbeit zurückblicken. Fachkollegen und Professoren waren anwesend.
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  • Im Zeitraum von Mai 1981 bis Juni 1986 ist DI Clemens Neuber bei der Kammer für Land und Forstwirtschaft Steiermark beschäftigt. Der Schwerpunkt liegt auf ertragskundlichen Erhebungen zu Rauchschadensgutachten, Waldwirtschaftspläne für bäuerliche Betriebe sowie Forstbetriebseinrichtungen für Forstbetriebe im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Studien- und Beratungsgesellschaft Österreichischer Waldbesitzer.
  • 1984 wurde DI Bruno Neuber für diese Verdienste der Titel Forstrat h.c. verliehen. 1991 verunglückte der Firmengründer DI Bruno Neuber auf einem Segelturn in der Adria.
  • 1986 wurde die Firma eine KG, DI Clemens Neuber  ist seit damals der Geschäftsführer.
  • Um dem steigenden Umweltbewußtsein und dem eigenen Anspruch gerecht zu werden wurde ab 1988 der Hydroschremmer eingeführt. Ab 1993 forcierte man die Wellstahl-Fertigrohre. Seit damals sind Fertigrohre aus Wellstahl, Stahl oder Kunststoff Standard im Forststraßenbau.
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  • Um einen höheren Standard im Bereich Kartografie anbieten zu können, wurde 1994 gemeinsam mit Kollegen (Dipl.-Ing. Johann Baumgartner, Dipl.-Ing. Gerhard Josef Maier, Dipl.-Ing. Siegfried Stranimaier) die F.A.U. Planungsgemeinschaft für Forstwirtschaft, Agrar- und Umwelttechnik in Judenburg gegründet. Zu den angebotenen Leistungen gehören neben der Erstellung von Waldwirtschaftsplänen und Forsteinrichtungen auch Luftbildauswertungen, Feldstückerfassungen und 3D-Geländemodelle mittels Stereoskopie (ZEISS-Visopret).
  • Um die Leistungspalette zu erweitern entschied man sich 1994 in die Wegerhaltung einzusteigen. Ein Erhaltungsbauzug, bestehend aus einem Motorgrader und einem Walzenzug wurde angeschafft. 1995 rundete man diese Sparte mit einem Grabenbagger ab, mit dem man neben der üblichen Baggerarbeit die Böschungspflege mit einem Schneidegerät durchführt.
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  • Ab 1999 werden Großkonstruktionen aus Wellstahl für Unterführungen und Bachquerungen angeboten und eingebaut. Das Baugebiet umfaßt die Steiermark, Kärnten, Salzburg und Oberösterreich. Neben dem Forststraßenbau im schwierigen, felsigen Gelände werden auch Pisten- und Wildwiesenplanien durchgeführt. Daneben werden Wegsanierungen mit Böschungslöffel und Hang- und Ufersicherungen durchgeführt. Die Neubauleistung pro Jahr beträgt ca. 40 km.
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  • Ab 2000 werden zu der bestehenden Bauausführung mit der eigenen Baufirma Dipl.-Ing. Neuber & Co die Planungsdienstleistungen speziell im Bereich Forsttechnik verstärkt angeboten. Projekte auf GPS-Basis und volldigitale Erstellung sind Bürostandard. Daneben werden Ingenieurdienstleistungen im Bereich Forstmanagement angeboten. Private und öffentliche Auftraggeber sind in unserer Referenzliste vorhanden.
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  • Seit 2000 ist das Ziviltechnikerbüro auch im Bereich der Betriebsführung von Forstbetrieben vertreten.
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  • Seit 2001 ist DI Clemens Neuber Vorsitzender der Bundesfachgruppe Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Biologie bzw. Natürliche Ressourcen.
  • Im Zeitraum von 2006 bis 2010 war DI Clemens Neuber stellvertretender Vorsitzender der Bundessektion der Ingenieurskonsulenten der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten.
  • In den Jahren 2001 bis 2006 wurde an der Planung und Umsetzung des Tauernwindparks im Fachbereich des Ausbaus der Zufahrtsstrasse zur Klosterneuburgerhütte teilgenommen.
  • Seit 2003 ist das Ziviltechnikerbüro als Bauleiter für das Amt der Salzburger Landesregierung im Bereich Erschliessung sowie bei der Erstellung von Wirtschaftsplänen und Schutzwaldprojekten im Lungau tätig.
  • In der Partnerschaft Project Management (Mag. Walter Ebner und Mag. Johannes Maierhofer) wurden forstlich-betriebswirtschaftliche Fragestellungen bearbeitet. In dieser Kooperation wurden von 2005 bis 2010 Projekte, insbesondere im Bereich Energie, Ressourcenwirtschaft und Holzmobilisierung für das Land Steiermark, die Wirtschaftskammer Steiermark sowie die Landwirtschaftskammer Steiermark abgewickelt.
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  • Ab 2007 wurde die Technologie der Bewehrten Erde mit Geotextilien für den Forststraßenbau als Ersatz für Holzkrainerwände adaptiert.
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  • Die ausführende Firma Dipl.-Ing. Neuber & Co wurde mit 30. Juni 2014 beendet. Zwischen 1956 und 2014 wurden rund 3500 km Forststraßen in schwierigstem, steilen und felsigen Gelände gebaut. Das Know-How der Bauausführung lebt in den Mitarbeitern und dem Ziviltechnikerbüro fort.
  • Verbesserungen am Stand der Technik, Themenführerschaft, Kundennähe und wirtschaftliche Lösungen waren stets primäre Ziele.
  • Das Ziviltechnikerbüro konzentriert sich in Zukunft ausschließlich auf den Planungsbereich und der Sachverständigentätigkeit. (siehe Leistungen, Projekte, Veröffentlichungen und Aktuelles)
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  • 2016 wurde ein GPS-Messgerät angeschafft, um Messungen im Zentimeterbereich ausführen zu können. Dies ermöglicht die Georeferenzierung alter Forstkarten als wichtiges Element der Besitzstandssicherungen und als Basis für zeitgemäße Forsteinrichtungen.
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Forsteinrichtung
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Zivilingenieur für Forst- und Holzwirtschaft

Dipl.-Ing. Clemens Neuber

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